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„Geheimes Deutschland: Geheimhaltung vs. Geschichtsschreibung“ am 22.11. in Ahrweiler
Montag, 06. Oktober 2014

Historiker Foschepoth, Dülffer und Hollmann sprechen im Regierungsbunker über den Umgang mit aktenkundigen Staatsgeheimnissen

Kulminationspunkt deutscher Staatsräson: Der Regierungsbunker ist ein klinisch reines Abbild des Bonner Regierungsanspruchs für den Extremfall und am 22.11. Veranstaltungsort zu Geheimhaltung & Co.
Kulminationspunkt deutscher Staatsräson: Der Regierungsbunker ist ein klinisch reines Abbild des Bonner Regierungsanspruchs für den Extremfall und am 22.11. Veranstaltungsort zu Geheimhaltung & Co.

Millionen von Bundesakten werden unter Verschluss gehalten: Ihr geheimer Inhalt darf „von Amts wegen“ nicht in die Öffentlichkeit gelangen. Ganze Aktenkilometer lagern so in Ministerien, Ämtern und Archiven. Welche Bedeutung das für die Aufarbeitung bundesdeutscher Geschichte hat, wie es unter diesem Mantel des Verhüllens aussieht, welche Zukunft vor diesen Geheimakten liegt, sind Themen beim „Historischen Tag“ am 22. November ab 16 Uhr in der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler“. Drei wissenschaftliche Hochkaräter bringen sich mit Vorträgen ein: Die Historiker Prof. Dr. Josef Foschepoth, Prof. Dr. Jost Dülffer und Dr. Michael Hollmann beleuchten Sachstand, Erfahrungen und Perspektiven im Umgang mit aktenkundigen Staatsgeheimnissen und nennen Fakten zum Thema „Geheimes Deutschland: Geheimhaltung vs. Geschichtsschreibung“.

„Geheimes Deutschland: Geheimhaltung vs. Geschichtsschreibung“ am 22.11. in Ahrweiler

 
2.11.: Regierungsbunker Rheinland-Pfalz steht Besuchern offen
Donnerstag, 11. September 2014

Ausweichsitz in Alzey: Führungen gehen auf Bunker und historische Zusammenhänge ein

Einmal jährlich stehen im ehemaligen Ausweichsitz der Landesregierung Rheinland-Pfalz die Türen offen. Am 2. November 2014 ist es wieder soweit.
Einmal jährlich stehen im ehemaligen Ausweichsitz der Landesregierung Rheinland-Pfalz die Türen offen. Am 2. November 2014 ist es wieder soweit.

Am 2. November öffnet zwischen 10 und 18 Uhr der ehemalige Atomschutzbunker der Landesregierung Rheinland-Pfalz in Alzey. In Führungen werden Übungen zum Dritten Weltkrieg so erklärt, wie sie die Mainzer Landesspitze in ihrem Bunker bis 1989 durchspielte. Dabei steht der Originalschauplatz offen und können Besucher über das Gänge-Labyrinth der unterirdischen Anlage die Räume erreichen, die im Kalten Krieg als geheime Lagezentren eingerichtet waren. Fernschreiber und Schreibmaschinen, Notstromerzeuger und Strahlenmessgeräte sind stumme Zeugnisse einer Epoche, in der sich Ost und West mit der atomaren „Garantie der gegenseitigen Vernichtung“ jahrzehntelang in Schach hielten. Einmal jährlich öffnet der 1992 geschlossene Atomschutzbunker für Besucher und gibt tiefe Einblicke in Übungsabläufe, Vorbereitungen für den nuklearen Ernstfall – und sich selbst.

2.11.: Regierungsbunker Rheinland-Pfalz steht Besuchern offen