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Über 100 Gäste bei „Geheimes Deutschland“
Sonntag, 30. November 2014

Veranstaltung im Regierungsbunker stellte Umgang mit Staatsgeheimnissen dar

Es ging um Staatsgeheimnisse im ehemaligen Staatsgeheimnis, als Prof. Dr. Josef Foschepoth (am Rednerpult) und Dr. Michael Hollmann ihre Vorträge im Regierungsbunker hielten.
Es ging um Staatsgeheimnisse im ehemaligen Staatsgeheimnis, als Prof. Dr. Josef Foschepoth (am Rednerpult) und Dr. Michael Hollmann ihre Vorträge im Regierungsbunker hielten.

„Die Bundesbürger bezahlen für ihre eigene Überwachung“, kommentiert Prof. Dr. Josef Foschepoth den jüngsten Neubau der NSA in Wiesbaden-Erbenheim. An den Baukosten des Superüberwachungskubus beteiligt sich die Bundesrepublik mit über 100 Mio. Euro. Das System einer flächendeckenden, technisch auf dem neuesten Stand befindlichen Datenabschöpfung wird gerade perfektioniert, informierte Historiker Foschepoth im Rahmen der Veranstaltung „Geheimes Deutschland“, die in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker stattfand. Über Hintergründe geheimer Aktenbestände sprach Dr. Michael Hollmann. Was einen Stempel erhält, kann nur schwerlich hinterfragt werden. Eine pragmatische Regelung im Umgang mit Staatsgeheimnissen, die sich so jeder Aufarbeitung entziehen.

Über 100 Gäste bei „Geheimes Deutschland“

 
Regierungsbunker im filmischen Rampenlicht
Freitag, 07. November 2014

„Geheimakte Regierungsbunker – der Film“ wird am 21.11. in Ahrweiler vorgestellt

Zu den sicherlich ungewöhnlichsten Dreharbeiten ging es 2005 mit einem Boot samt technischer Ausrüstung durch die rückgebauten und gefluteten Stollen des Regierungsbunkers.
Zu den sicherlich ungewöhnlichsten Dreharbeiten ging es 2005 mit einem Boot samt technischer Ausrüstung durch die rückgebauten und gefluteten Stollen des Regierungsbunkers.

Der ehemalige Regierungsbunker im Ahrtal steht im Mittelpunkt einer neuen Film-Dokumentation, die am 21. November um 18 Uhr in der Ahr-Akademie, Bad Neuenahr-Ahrweiler, vorgestellt wird. Zu sehen ist eine Zeitreise, die mit dem zweiten Weltkrieg beginnt und durch vier Jahrzehnte Kalter Krieg führt, schließlich über die Jahre der Bunker-Auflösung (1998), den Rückbau (ab 2001) und die Eröffnung der Dokumentationsstätte (2008) berichtet. Damit liegt erstmals eine Film-Chronik vor, die mit historischem Tiefgang und bisher nie gezeigten Bildern einen umfassenden Beitrag in der Aufarbeitung dieses bundesgeschichtlich wichtigen Ortes leistet. Die 80-minütige Dokumentation „Geheimakte Regierungsbunker – der Film“ kann ab sofort bei der HwK Koblenz ( Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ) bestellt werden.

Regierungsbunker im filmischen Rampenlicht