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Impressionen rund um den ehemaligen Regierungsbunker
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Hinweise! - Fragen?

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Kledtke    16 März 2009 12:22
Hallo aus Düsseldorf,Sie schreiben,der Ausweichsitz NRW könnte z.Zt.besichtigt werden.Wo bekomme ich nähere Angaben?
Antwort der Redaktion Antwort der Redaktion:
Hallo,

der Ausweichsitz des Landes Nordrhein-Westfalen kann an drei Sonntagen im Rahmen eines Sonderprogramms besichtigt werden - nähere Informationen gibt es auf der Startseite www.ausweichsitz.de, unten. Sollte es über diese Termine hinaus Besuchsmöglichkeiten geben, wird entspr. informiert.

Lars Nieveler    13 März 2009 17:12
Hallo!
Bei meiner Besichtigung im letzten Jahr berichtete ein Gästeführer, dass die Gangbarmachung eines der Haupttore beabsichtigt ist, um diese techn. Einrichtung während der Führungen demonstrieren zu können. Ist dies ein Zukunftswunsch oder nicht mehr realistisch im Hinblick auf die lange Zeit des Stillstands?
Antwort der Redaktion Antwort der Redaktion:
Hallo,

es ist geplant, eines der beiden MAN-Tore im Museumsbereich wieder in Betrieb zu nehmen, was natürlich u.a. umfangreiche Vorarbeiten voraussetzt. Zeitpunkt für Instandsetzung (parallel zum Museumsbetrieb!) und Inbetriebnahme stehen aber noch nicht fest.

Patrick Kämmerling    12 März 2009 03:56
Hallo Redaktion!
Ihre Seite ist sehr spannend und ich besuche sie sehr gerne!

Meine Fragen:
Gab es Vorkehrungen zum Umgang mit Menschen, die sich nicht "Regelkonform" verhielten - gab es "Zellen" o.ä.?

Wie wollte man mit Menschen verfahren, die dem Druck, für 30 Tage gefangen unter der Erde zu sein, nicht standhielten?
Antwort der Redaktion Antwort der Redaktion:
Hallo,

die Frage beantwortet ein ehemaliger verantwortlicher Mitarbeiter der "Dienststelle Marienthal":

Alle Übungsteilnehmer waren in ein hierarchisches System eingebunden, also in ihr Verfassungsorgan, Ministerium usw.. Das heißt, jede(r) hatte Vorgesetzte, die ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen hatten. Weiterhin gab es Ordnungskräfte wie BGS und Feldjäger, die im Bedarfsfall eine schnelle Eingreifreserve darstellen konnten. Das sie selten in Anspruch genommen wurde, war in erster Linie auf die Freiwilligkeit einer Übungsteilnahme zurückzuführen. Es gab Anreize zur Teilnahme wie Überstundenvergütung für Angestellte oder Freizeitausgleich für Beamte. Zellen gab es nicht, also auch keine Gefangenen. Teilnehmer, die meinten unter einem „Bunkerkoller“ zu leiden, wurden ausgeschleust und ersetzt. Bei den Übungen hatte sich nach 2 -3 Tagen alles eingependelt.


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