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Impressionen rund um den ehemaligen Regierungsbunker
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Aktuelles
Die geheime Bundesrepublik
Mittwoch, 18. Januar 2012

Bundesarchiv-Präsident Dr. Michael Hollmann zu Verschlusssachen und ihre Aufarbeitung

„Der Staat hat zurecht Geheimnisse – im Sinne der öffentlichen Sicherheit“ stellt Dr. Michael Hollmann gleich zu Beginn des Gespräches zu Verschlusssachen (VS) des Bundes fest. Das wirkt nicht abweisend oder bremsend auf die weitere Fragestellung, sondern beschreibt nüchtern eine Tatsache. Seit Mai 2011 ist der promovierte Historiker Präsident des Bundesarchivs, in dem er seit 1989 arbeitet. Hollmann ist VS-ermächtigt, darf also, wenn es seine Aufgaben als Archivar erfordern – in Akten lesen, die der Öffentlichkeit vorenthalten bleiben. So kann er auch in Teilen beurteilen, wie stark denn die „öffentliche Sicherheit“ durch die Informationen in diesen Unterlagen gefährdet ist und gibt Entwarnung. „Oft genug sind das rein formale Vorgänge, die nur deshalb heute nicht offen sind, weil sie schlicht durch die Verursacher geprüft und freigegeben werden müssten“.

Die geheime Bundesrepublik

 
Der Bau beginnt!
Mittwoch, 18. Januar 2012

Vor 50 Jahren: Im Ahrtal entsteht ab 19.1.1962 das „Staatsgeheimnis Nummer 1“

„Es gab keinen feierlichen Spatenstich. Festredner blieben der Baustelle im Ahrtal fern genau wie die Öffentlichkeit“, erinnert sich Bunkerbauer Lothar Hujet aus Heimersheim an jene dritte Januarwoche im Jahr 1962. Am 19. Januar – einem Freitag – beginnt die Bundesregierung mit dem Bau ihres Atomschutzbunkers im kleinen Ort Marienthal. Doch weder das Architekturbüro DSBI (Deutsche Societät Beratender Ingenieure, Essen) noch die Bundesbaudirektion – beide in der Bauleitung – erfahren etwas vom offiziellen Startschuss. Den gibt am Tag zuvor Bundeskanzler Konrad Adenauer höchstpersönlich während einer Ministerbesprechung im Bonner Kanzleramt. Das "Staatsgeheimnis Nummer 1" stellt selbst jene, die es umsetzen sollen, oft genug und von Anfang an vor Rätsel.

Der Bau beginnt!

 
2012: Im Jubiläumsjahr angekommen!
Sonntag, 01. Januar 2012

So viel Bunker und Programm wie nie zuvor / Highlights bereits im Januar

Ausgerechnet an einem Freitag begann man mit dem Bau des Regierungsbunkers im Ahrtal! Es war der 19. Januar 1962. Die Wahl für den letzten Arbeitstag vor einem Wochenende spricht Bände für Planung und Baubeginn dieser Maßnahme, die sich zu Jahresbeginn 2012 zum 50. Mal jährt: Unter Hochdruck sollte in Windeseile umgesetzt werden, was man seit 1958 heimlich vorbereitet hatte. Jede Minute, jeder Tag zählte nun am Bauplatz Regierungsbunker. Ein halbes Jahrhundert später im Jubiläumsjahr 2012 angekommen, steht der „Geburtstagsbunker“ und mit ihm die Geschichte des politisch bedeutenden Jahres 1962 im Mittelpunkt eines randvollen Terminplans.

2012: Im Jubiläumsjahr angekommen!

 
Geschenke zum Fest
Donnerstag, 22. Dezember 2011

Regierungsbunker: Seltenes Kartenmaterial zum Download

Bisher nicht veröffentlichte Übersichtskarten zum Regierungsbunker können jetzt heruntergeladen werden: Geologische Karten des Geländes über und um den Bunker inklusive Lagebild des unterirdischen Baukörpers (Karte 1, JPG, 5,5 MB) wie auch eine „Wanderkarte“ (Karte 2, JPG, 700 kB). Für diese wurde die kartografische Darstellung des Jahres 1977 mit den modernen Möglichkeiten von Google Earth kombiniert. Dank dieser Darstellung sind Wanderungen zu den Außenbauwerken nun etwas einfacher, denn die Lage der Bauwerke ist speziell markiert - ein Wunsch, den ausweichsitz.de-Nutzer mehrfach vorgetragen haben.

 
Kirspenich: Termine für Bunkerbesichtigung 2012 stehen
Mittwoch, 21. Dezember 2011

Sendestelle des Regierungsbunkers mit erfolgreicher Premiere als Dokumentationsstätte

Ein Staatsgeheimnis zum Eintauchen und Kennenlernen – das war 2011 an sechs Sonntagen in der Sendestelle des Regierungsbunkers im Hardtwald von Kirspenich möglich. Über 30 Jahre war die Anlage „Geheim“, nun stand sie erstmals Besuchern offen, die zu Hunderten kamen. Ausgebuchte Führungen, zufriedene Gäste und engagierte Organisatoren – mit dieser Bilanz wechselt die Bunkeranlage als Museum des Kalten Krieges ins Jahr 2012 und wird auch dann wieder an sechs Sonntagen zwischen April und September für Besichtigungen offen stehen. Zusätzlich sind Sonderveranstaltungen geplant.

Kirspenich: Termine für Bunkerbesichtigung 2012 stehen

 
Buchtipp: „Freundwärts – Feindwärts“
Dienstag, 06. Dezember 2011

Kalter Krieg: Dokumentation zur deutsch-deutschen Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden

„Freundwärts - Feindwärts“ – unter diesem Titel berichtete eine Dauerausstellung im ehemaligen Kontrollturm an der Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden über das Besondere wie auch Alltägliche an der hoch gesicherten Staatsgrenze zwischen West-Berlin und der DDR. Initiator der Ausstellung ist der Verein „Checkpoint Bravo e.V.“, der nun ein Buch zum Thema herausgegeben hat: Auf 88 Seiten wird die Geschichte der größten Grenzübergangsstelle auf dem Gebiet der DDR beschrieben. Zugleich ist eine beeindruckende Dokumentation über einen besonderen Aspekt des Kalten Krieges entstanden.

Buchtipp: „Freundwärts – Feindwärts“

 
Vom Atom- zum Cyberkrieg
Freitag, 02. Dezember 2011

Ahrweiler Computer-Chaostage: Hacker-Attacken und Datenbunker

Im Oktober 1966 wird Bad Neuenahr-Ahrweiler erstmals Schauplatz eines Atomkrieges. Im Regierungsbunker wird drei Wochen geplant, geprobt, organisiert, dann ist der Krieg vorbei, Europa zerstört – auf dem Papier. Die NATO-Übungen Fallex, Cimex und Wintex sind Bestandteil des Kalten Krieges bis 1989. Doch auch heute ist die Stadt an der Ahr regelmäßig Schauplatz groß angelegter Katastrophenübungen, die an Realitätssinn nichts verloren haben. Aktuelles Beispiel: Lükex 11. Der Inhalt: Cyber-Attacken legen wichtige Computernetzwerke lahm. In der Folge kollabieren weite Bereiche des zivilen Lebens, wird der Staat von Hackern bedroht und erpresst.

Vom Atom- zum Cyberkrieg

 
Drei „Eifel-Bunker-Tour“en 2012 im März, Juni und Oktober
Dienstag, 22. November 2011

Historisch, technisch, spannend: Zwei Regierungsbunker an einem Tag erleben

Die „Eifel-Bunker-Tour“ lädt auch 2012 an mindestens drei Sonntagen zu einer Zeitreise der besonderen Art ein: Am 25. März, 24. Juni und 28. Oktober werden im Rahmen eines Tagesprogramms die Regierungsbunker des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen in Ahrweiler und Urft besucht. Die beiden Anlagen sind auf ihre Weise einzigartige Zeugnisse des Kalten Krieges und spiegeln die politische Denkweise in Zeiten der atomaren Abschreckung wieder. Die „Eifel-Bunker-Tour“ erklärt die Anlagen, aber auch die Überlegungen der Regierenden und die historischen Umstände, die den Bau dieser Bunker erst möglich machten.

Drei „Eifel-Bunker-Tour“en 2012 im März, Juni und Oktober

 
15 Mrd. zum Abitur
Mittwoch, 16. November 2011

Gymnasiastin Maren Stock schrieb Facharbeit über den Bunker der Bundesbank

„Seit ich das erste Mal einen Bunker betreten habe, bin ich fasziniert von dem logistischen und sicherheitstechnischen Aufwand, der hinter einem solchen Bauwerk steckt. Bunker sind Orte, in denen Geschichte wieder lebendig wird“, so die einleitenden Worte von Maren Stock zu ihrer Facharbeit in Geschichte. Die 19-jährige Gymnasiastin aus Polch (Rheinland-Pfalz) hat sich an ein Thema herangewagt, dass inhaltlich und historisch als Schwergewicht gilt: Die Geschichte der Ersatzwährung BBKII und deren 15 Milliarden DM-schwerer Einlagerungsort, die Bunker- und Tresoranlage der Deutschen Bundesbank in Cochem.

15 Mrd. zum Abitur

 
300.000 Besucher zum Ende der vierten Saison
Montag, 14. November 2011

Nordlichter sind Jubiläumsbesucher der Dokumentationsstätte Regierungsbunker

Bodo Jacobs und Helga Wiemken aus Neuharlingersiel haben Bunker-Geschichte geschrieben: Als 300.000., bzw. 300.001. Besucher wurden sie pünktlich zum Finale der vierten Museumssaison in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler begrüßt. Am 14. November 2011 verabschiedet sich die Dokumentationsstätte in die Winterpause, steht aber angemeldeten Gruppen und im Rahmen von Sonderveranstaltungen weiter offen. Die beiden Nordlichter aus Neuharlingersiel besuchten die Dokumentationsstätte im Ahrtal als Tagesausflügler, denn ihr Urlaubsquartier haben sie zur Zeit in Düsseldorf aufgeschlagen.

300.000 Besucher zum Ende der vierten Saison

 
Vor 50 Jahren ...
Mittwoch, 26. Oktober 2011

Auf- und Abmarsch: Panzer am „Checkpoint Charlie“, Möbelwagen für die Bonner Regierung

Berlin, Oktober 1961: Am Checkpoint Charlie fahren Panzer auf – zuerst die der USA, dann auf der anderen Seite der Demarkationslinie die der Sowjetunion. Die Geschützrohre aufeinander ausgerichtet, spricht das Schauspiel stellvertretend für die politische Lage zwischen den Weltmächten. Zur gleichen Zeit fahndet das Bonner Presse- und Informationsamt händeringend nach Mitfahrgelegenheiten, um im Kriegsfall die Bundeshauptstadt verlassen zu können – und wird vom Bundesinnenministerium aufgefordert, sich an örtliche Spediteure zu wenden, da es der Bundesregierung an „geeigneten Fahrzeugen mangelt“. Angesichts des Säbelrasselns in Berlin haben die Bonner ihre Verteidigungsvorbereitungen völlig verschlafen – und wachen nun auf.

Vor 50 Jahren ...

 
Ab sofort 75 …
Freitag, 21. Oktober 2011

Michael Preute/Jacques Berndorf: Ein bisschen Landesverrat, viel gute Literatur und in jedem Fall Jubilar

Sein Wort zählt etwas, ganze Sätze haben Gewicht: Michael Preute, Deutschlands erfolgreichster Autor guter Kriminalromane und spannender Bunkerliteratur, ist ab sofort 75 Jahre alt. Dazu herzlichen Glückwunsch! Gratulation auch zu den vielen guten Ideen, die man haben muss, wenn man der friedvollen Eifel ihre dunklen Seiten abringt. Und noch mehr ist zu gratulieren, weil die weniger friedvolle und in jedem Fall bunker-dunkle Seite der Eifel erhellt wurde. „Vom Bunker der Bundesregierung“ (1984) – so ein bisschen der als Roman abgetarnte Landesverrat - war der Einstieg in das Eifel-Leben, der Wechsel vom ruhelosen Journalisten zum erfolgreichen Krimi-Autor. Der Regierungsbunker, ein „Preute-Lebensscharnier“. Die Mannschaft der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler“ gratuliert und wünscht alles Gute!

 
„Reisen, reden, lesen, schreiben“
Mittwoch, 14. September 2011

Autorentreffen in Marienthal: Gemeinsame Zeitreise fließt in neues Buch ein

2012 wird ein neues Buch über Bunkeranlagen erscheinen. Die Nachricht an sich ist weder spannend noch fördert sie die Lust am Lesen. Was das Projekt heraushebt: Es wird eine ausgesprochen umfangreiche redaktionelle und fotografische Zeitreise durch Bunkeranlagen in beiden deutschen Staaten und beantwortet auch Fragen, die bislang historisch nicht aufgearbeitet wurden. Was zum Beispiel wusste die Bundesrepublik über die Bunkeranlagen der DDR-Führung, welche Unterlagen dazu existieren in den Geheim-Archiven des Bundes? Fünf Verfasser haben sich auf Zeitreise begeben und bearbeiten gemeinsam das Buchprojekt, dessen Koordination von historischem Boden aus erfolgt. Die ehemalige „Dienststelle Marienthal“ ist literarische Kommandozentrale und Treffpunkt für Autoren, Zeitzeugen und Projektmitarbeiter.

„Reisen, reden, lesen, schreiben“

 
Zeitenwende: Vom Staatsgeheimnis zum Kulturdenkmal
Sonntag, 04. September 2011

Bunkeranlage der Bundesbank in Cochem steht unter Denkmalschutz

Die Bunker- und Tresoranlage der Deutschen Bundesbank in Cochem, als Atomschutzbunker 1962 gebaut, ist in die Liste der Kulturdenkmäler Rheinland-Pfalz aufgenommen. Nach Prüfung durch das Landesamt für Denkmalpflege, Rheinland-Pfalz, sprechen der gute bauliche Zustand und die historische Bedeutung der Anlage im Kalten Krieg für die Unterschutzstellung. Damit verbunden ist der langfristige Erhalt der unterirdischen Liegenschaft im Cochemer Stadtteil Cond. Für das Gebiet der „alten Bundesrepublik“ markiert diese Entscheidung einen Wendepunkt im Umgang mit Bunkeranlagen aus der Zeit des Kalten Krieges: Erstmals wird eine Zivilschutzanlage in ihrem Originalzustand unter Schutz gestellt.

Zeitenwende: Vom Staatsgeheimnis zum Kulturdenkmal

 
9.9.: Kinonacht am Ausweichsitz Hessen
Freitag, 02. September 2011

Vom Kloster ins Kino: Eberbach zeigt zum 25. Jubiläum "Der Name der Rose"

War der „Name der Rose“ vor 25 Jahren in den Kinos schon ein besonderes Erlebnis, reist der Kultklassiker am 9. und 10. September zurück zum Original-Drehort (der Innenaufnahmen): Im Kloster Eberbach (Rheingau) wird eine der wenigen Zelluloid-Kopien mit traditioneller Technik gezeigt. Die Besucher erwartet ein Kino-Event der Extraklasse, denn die Basilika als Kinoort ist ohnehin beeindruckend, das fast 900 Jahre Kloster knarrt in jeder Ecke vor Geschichte und auch die jüngere Vergangenheit hat etwas hervorgebracht, was in die Klosterchronik eingegangen ist: In Zeiten des Kalten Krieges war ein Teil der Anlage Ausweichsitz der hessischen Landesregierung.

9.9.: Kinonacht am Ausweichsitz Hessen

 
Erfolgreiche Premiere der „Kinonacht am Bunker“
Montag, 22. August 2011

Fast 200 Besucher kamen zum Dreistundenbunkerfilm in die Dokumentationsstätte

Drei Stunden Bunker-Kino mit endlos langen Wegen auf Elektrokarren, zwischen Baggern und in einsamen Tunneln liegen hinter den fast 200 Besuchern der ersten „Kinonacht am Bunker“ – und das bei Bilderbuchwetter, kaltem Bier und Bratwurst vom Grill. „Das letzte Mal Kino gab es im Regierungsbunker zur Übung Wintex 89“, begrüßte Museumsleiterin Heike Hollunder die Gäste. Es war also höchste Zeit für eine Neuauflage, zu der Besucher streckenweise weite Wege nach Ahrweiler zurück gelegt hatten – so aus Frankfurt oder Amsterdam.

Erfolgreiche Premiere der „Kinonacht am Bunker“

 
Sonntag, 11.9.: Bunker Kirspenich letztmals in 2011 offen
Sonntag, 10. Juli 2011

Führungen durch die Sendestelle des Regierungsbunkers um 10, 12, 14 und 16 Uhr

Nach fünf erfolgreichen Besichtigungssonntagen schließt das Jahresprogramm in der Sendestelle des Regierungsbunkers bei Kirspenich mit der Veranstaltung am 11. September. Interessierten Besuchern steht dann nochmals die technisch, baulich und historisch außergewöhnliche Bunkeranlage mit ihrem oberirdischen Antennenfeld offen. Jeweils am zweiten Sonntag des Monats konnte in diesem Jahr im Rahmen von eineinhalbstündigen Führungen das Zeitzeugnis besichtigt werden (Infos online hier www.bunker-doku.de / ACHTUNG: eine Besichtigung am 11.9. ist auch OHNE online-Anmeldungen MÖGLICH). Ein Angebot, das ankam, denn fast alle Führungen waren ausgebucht. Ein Trend, der sich auch für das finale Wochenende am 11.9. abzeichnet.

Sonntag, 11.9.: Bunker Kirspenich letztmals in 2011 offen

 
250.000ster Besucher im Bunker
Donnerstag, 16. Juni 2011

Dokumentationsstätte schreibt auch im Jahr vier Erfolgsgeschichte fort

Am 1. März 2008, Punkt 10 Uhr, begrüßte die Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Bad Neuenahr-Ahrweiler ihre ersten Besucher. Jetzt, drei Museumsjahre und einige Wochen später, machte eine Familie aus dem bayerischen Dillingen die Viertel Million voll. Rein rechnerisch kamen damit jährlich fast 80.000 Besucher in die Unterwelt der Ahrberge. Damit zählt die Dokumentationsstätte zu den erfolgreichsten Museen von Rheinland-Pfalz und reiht sich auch vom Besucherinteresse ein in die Reihe historischer Festungsbauwerke wie Ehrenbreitstein (in Koblenz) oder Reichsburg in Cochem.

 
AUSGEBUCHT: Letzte „Eifel-Bunker-Tour“ in 2011 am 30. Oktober
Montag, 30. Mai 2011

Tagesprogramm mit Besichtigung von zwei Regierungsbunkern

Am 30. Oktober findet die letzte „Eifel-Bunker-Tour“ in diesem Jahr statt - ein Sonderangebot, das die Teilnehmer an einem Tag in zwei Regierungsbunker bringt (und ausgebucht ist; weitere Anmeldungen sind nicht möglich, das Angebot wird aber auch 2012 fortgeführt). Die "Eifel-Bunker-Tour" startet um 10 Uhr mit einer Sonderführung durch den ehemaligen Bunker der Bundesregierung in Bad Neuenahr-Ahrweiler und bringt die Besucher anschließend mit dem Reisebus (inkl. Lunchpaket und Filmvorführung) nach Urft. Dort liegt der ehemalige Ausweichsitz der Landesregierung Nordrhein-Westfalen – natürlich auch in einem Bunker. Das Tagesprogramm endet um 17.15 Uhr in Ahrweiler. Mehr Informationen gibt es hier: www.bunker-touren.de

 
Ab heute und für 185 Tage haben wir einen „BUGA-Bunker“
Freitag, 15. April 2011

Regierungsbunker ist „Meisterwerk“ der Bundesgartenschau / Bundespräsident Wulff eröffnet Veranstaltung

Pünktlich um 11 Uhr eröffnete Bundespräsident Christian Wulff am 15. April in Koblenz die Bundesgartenschau 2011. Damit steht die Welt der Flora bis zum 16. Oktober im Mittelpunkt des Besucherinteresses, werden Blumen, Sträucher oder Bäume geschätzte zwei Millionen Besucher in ihren Bann ziehen. Doch die BUGA findet nicht nur in Koblenz statt: 13 "Meisterwerke der Region" sind Satelliten der Bundesgartenschau. Mit dabei neben der Burg Eltz, der Loreley, dem Nürburgring oder den römischen Bauten in Trier: Der ehemalige Regierungsbunker im Ahrtal.

Ab heute und für 185 Tage haben wir einen „BUGA-Bunker“

 
Neue Foto-Galerie ist online
Freitag, 04. Februar 2011

Viele Fotos erstmals veröffentlicht / Texte erklären chronologisch geordnete Bilder

Alles in Farbe und im Querformat: So präsentiert sich die überarbeitete Foto-Galerie 1 über den Regierungsbunker auf ausweichsitz.de. Entstanden zwischen 1953 und 2008, erzählen 170 Fotografien über die Geschichte der unterirdischen Anlage – von den Vorarbeiten der THW-Bundeschule, über die Jahre des Ausbaus und des Betriebes der streng geheimen Anlage bis zur Schließung und den Rückbau. Viele Bilder werden erstmals veröffentlicht und informieren über eine chronologische Abfolge einfach, über Bildtexte gut verständlich aus 55 Jahren Bunkergeschichte. Einzige Einschränkung sind sw-Abbildungen (mit Einblendungen verkleinerter Farbfotografien) der Bilder, die im neuen Buch zum Jahresende 2011 u.a. großformatig gezeigt werden. 

 
2011: Noch mehr Bunker!
Samstag, 01. Januar 2011

Neue Anlagen im Besuchsprogramm / nächste Eifel-Bunker-Tour am 29. Mai

Eine gute Nachricht gleich zu Jahresbeginn: 2011 wird es noch mehr Bunkeranlagen geben, die sich Besuchern öffnen! Neben sechs Terminen in Kirspenich (Polizeihauptfunkstelle als abgesetzter Sendestelle des Regierungsbunkers) wird der Ausweichsitz der Landesregierung Rheinland-Pfalz erstmals offen stehen (Infos zu beiden Programmen folgen ab 18. Januar). Und auch die „Eifel-Bunker-Tour“ geht nach zweijähriger Erfolgsstory in ihr drittes Jahr.

2011: Noch mehr Bunker!

 
Exklusive Bilder aus verschollenen Bunkeranlagen
Freitag, 10. Dezember 2010

Neues Angebot: Filme und Broschüren auf bunker-doku.de

Filmaufnahmen aus den Ausweichsitzen Schleswig-Holsteins oder Rheinland-Pfalz sind wahrhaft Mangelware, solche aus den Anlagen des Saarlandes, der Landeszentralbanken Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen bisher überhaupt nicht vorhanden. Das ändert sich nun mit einem neuen Angebot für Filme und Broschüren, die ab sofort unter www.bunker-doku.de vorgestellt werden. Über Jahre wurden Filmaufnahmen, Fotografien und Recherchen zu den Bunkeranlagen und ihrer Aufgabe zusammengetragen und zu beeindruckenden Kurzfilmen und in Broschüren verarbeitet. Mit dabei: Einzigartige Filmaufnahmen einer Bootsfahrt durch Teile des Regierungsbunkers.

 
Licht an im Merkel-Bunker?
Montag, 29. November 2010

Aktuelle Terrorwarnung gegen Regierungssitz wirft Frage nach Schutzbau auf

Berlin, 17. November 2010, 12 Uhr. Bundesinnenminister Thomas de Maizière gibt eine „Stellungnahme zur aktuellen Gefährdungslage“ in der Bundesrepublik Deutschland ab, die sich aus terroristischen Aktivitäten ergibt. Hinweise auf mögliche Anschläge, so der Minister, gäbe es seit Längerem. Doch nun verdichten sich diese Erkenntnisse zu einer konkreten Spur. Nach wenigen Minuten ist de Maizière fertig. Stunden später wird dann öffentlich, was genau zu erwarten ist. Unter anderem plane ein Terror-Rollkommando die Erstürmung des Reichstages, dem Sitz des Deutschen Bundestages. Wann zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik wurde die Regierung so gezielt bedroht? Die Situation verändert - natürlich - massiv die Sicherheitslage um den Regierungssitz – außen wie auch innen. Was die Frage nach Schutzräumen einschließt. Das Staatsgeheimnis um den aktuellen Regierungsbunker rückt – ungewollt – ins Rampenlicht.

Licht an im Merkel-Bunker?

 
Geldbunker: Medienereignis und Publikumsmagnet
Dienstag, 19. Oktober 2010

Testlauf zum Museum im Bundesbank-Bunker verlief erfolgreich

Das Interesse am „Geldbunker“ der Deutschen Bundesbank war überwältigend, das Echo des Publikums durchweg positiv: Die Bunker- und Tresoranlage war über Tage ein nationales Medienereignis, am 16. und 17. Oktober stand die Anlage dann ganz real den Besuchern offen. Die Mischung aus Bunkeranlage samt Tresor und DM-Geheimwährung kam bei den Besuchern an. Die gemachten Erfahrungen und das Feedback der Gäste motivieren eindeutig: Diese Anlage und ihre Geschichte sollen als Dokumentationsstätte erhalten bleiben, der Bunkerkomplex als Museum offen stehen.

Geldbunker: Medienereignis und Publikumsmagnet

 
Als die Wucht der Einheit einschlug
Freitag, 01. Oktober 2010

Deutsch-deutsche Bunkergeschichte: Was aus den Kommandostellen in Prenden und Marienthal wurde

Über den Farbfernseher der Kommandozentrale im Bauteil 2 flimmerten die Bilder aus Berlin: Feuerwerk und deutsche Hymne vor dem Reichstag, Helmut Kohl Seite an Seite mit Willy Brandt, alles in allem ein Stück Zeitgeschichte. Während sich die beiden deutschen Staaten mit großem Pathos wieder zu einem vereinten, drehten die Fische im Aquarium der Dienstelle Marienthal 100 Meter unter der Erdoberfläche ihre Runden und lieferten zusammen mit der Live-Übertragung vom Reichstag etwas Abwechslung in der Monotonie jener Nachtschicht am 3. Oktober 1990. Wie auch in den zwei Jahrzehnten vor dieser Nacht gab es keine besonderen Vorkommnisse im Atombunker der Bundesregierung.

Als die Wucht der Einheit einschlug

 
Reichlich Leichen im Bunker-Keller
Samstag, 11. September 2010

Mehr als 160 Besucher kamen zur „Criminale“ in den Urfter Ausweichsitz

Nun ist also das streng geheime Staatsgeheimnis um die ominösen Vorgänge beim Urfter Bunkerbau gelüftet: Ein Bautrupp war vom Sowjet-Geheimdienst KGB angesprochen und half „gegen gutes Geld“, unliebsame Figuren aus dem Geheimdienstalltag der Bundesrepublik zu entfernen. Im Fundament des nordrhein-westfälischen Ausweichsitzes sind so – neben viel Beton und Stahl -  13 Leichen mit verarbeitet. Was allerdings weder die Bauarbeiter noch der KGB wusste: Im Bautrupp betonierte ein Mitarbeiter des Militärischen Abschirmdienstes der Bundesrepublik mit.

Reichlich Leichen im Bunker-Keller

 
Wanderung durchs Milliardenreich
Montag, 09. August 2010

Beeindruckende Premiere im Bunker: Cochems Bundesbank-Unterwelt stand erstmals offen

Die Premiere ist geglückt: Zum ersten Mal stand die Bunker- und Tresoranlage der Bundesbank in Cochem an der Mosel dem Publikum am 8. August 2010 offen. Im Rahmen der „Bunker-Tour Cochem“ ging es abwärts in das unterirdische Gängesystem, das über 40 Jahre für die Öffentlichkeit tabu war. Das Interesse am Bunkerbesuch und die Erwartungen der ersten Besucher waren groß – doch das, was die Teilnehmer bei ihrer „physischen“ Erkundung der 300 geschichtsträchtigen Bunkermeter erlebten, was ihnen die Erklärung der Anlage und ihrer Aufgabe bot, übertraf alles, was man an und um diesen Ort vermutete.

Wanderung durchs Milliardenreich

 
Rückruf in den Bunker
Samstag, 29. Mai 2010

Telefonzelle des Regierungsbunkers wieder da

Das Bett des Bundeskanzlers stand jahrelang in einem Privathaushalt, die Kameras aus dem Bunker-Fernsehstudio im Keller des WDR, der Stuhl des Friseursalon im Lager des Deutschen Museums. Was sie eint: Alle kehrten zurück in den Regierungsbunker und sind heute in der Dokumentationsstätte zu sehen. Doch die Serie der „Rückkehrer“ reißt nicht ab. Der jüngste Fall: Eine von zwei Telefonzellen des Regierungsbunkers ist wieder da.

Rückruf in den Bunker

 
65 Jahre Kriegsende – und dann?
Sonntag, 09. Mai 2010

Wie Wehrmachtsgrößen Nachkriegsgeschichte schrieben – auch im Regierungsbunker

8. Mai 1945, 23.01 Uhr: Die bedingungslose Kapitulation Deutschlands tritt in Kraft. Der 2. Weltkrieg ist zu Ende. Doch während sich die meisten Wehrmachtssoldaten ergeben, steigt in Stendal der letzte Befehlshaber der 9. Armee, Theodor Busse, auf ein ausrangiertes Fahrrad des Arbeitsdienstes und tritt, als General nicht mehr zu erkennen, eine eigenwillige Fahrradtour quer durch Deutschland an. Busse strampelt sich ab - und wird es über 500 Kilometer nicht nur nach Hause schaffen, sondern auch nach ganz oben im Apparat der deutschen Nachkriegspolitik, der durchsetzt ist von Wehrmachtsgrößen. Wie es nach dem 8. Mai 1945 für die Befehlshaber weiterging - eine Einzelaufnahme für den Fall Theodor Busse, der auch für andere steht.

65 Jahre Kriegsende – und dann?

 
THW 3 die Zweite
Freitag, 12. März 2010

Mit der Bunker-Tour „Regierungsbunker²“ am 3.10. zur Sendestelle Kirspenich 

Die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist auch im dritten Museumsjahr ein Besuchermagnet. Über 150.000 Besucher kamen bisher und informierten sich über Aufbau und Funktion des Bunkers wie auch über seine Rolle im Kalten Krieg. Das nationale und internationale Interesse an diesem Ausnahmebauwerk, aus dem die Bundesregierung den 3. Weltkrieg „organisieren“ sollte, ist groß. Für den Betreiber der Dokumentationsstätte, den „Heimatverein Alt-Ahrweiler“ allerdings längst kein Grund, sich zurück zu lehnen: Ständig arbeitet man an neuen Ausstellungsinhalten und Sonderprogrammen – so an der neuen Bunker-Tour „Regierungsbunker²“, die erstmals im Juli durchgeführt wurde und am 3. Oktober zum zweiten und vorerst letzten Mal stattfindet.

THW 3 die Zweite

 
Das vergessene „Sonderbauwerk“ der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen
Freitag, 20. November 2009

Wie die kardanisch gefederte Finanzversorgung im Ernstfall funktionieren sollte

Es ist genau vierzig Jahre her, seit sich in einem beschaulichen Örtchen der Nordeifel dreißig Personen zu einem Experiment der besonderen Art zusammenfanden. Der Grund dieses Treffens war die Fertigstellung einer unterirdischen Bunkeranlage, die von den Bauherren und Auftraggebern während ihrer Bauzeit mit einer Vielzahl von verschleiernden Tarnbezeichnungen belegt wurde, um öffentliche Aufmerksamkeit zu verhindern.Die Teilnehmer des Experimentes begaben sich für viereinhalb Tage unter die Erde und nahmen an einer Funktionsprüfung teil, die den Namen "Bunkerbelegungsversuch im Sonderbauwerk Steinfurt" erhalten hatte. Nur gibt es in der Eifel keine Stadt, kein Dorf und keine Gemarkung dieses Namens.

Das vergessene „Sonderbauwerk“ der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen

 
50 Jahre: Deutsche Bunkerbau-Elite in Ahrweiler
Sonntag, 08. November 2009

Ein viertel Jahrtausend Bunkererfahrung traf sich zur 50. Jahrfeier am 8.11.2009

Vor 50 Jahren konzentrierte der Bund den deutschen Bunkersachverstand in Marienthal: Experten für Betonbau, Tore, Türen, Belüftungssysteme oder Bergbau wurden aus allen Teilen der Bundesrepublik an der Ahr zusammen gezogen, um hier die Baumaßnahme Regierungsbunker vorzubereiten und umzusetzen. Mitarbeiter von damals trafen sich am 8. November 2009, genau 50 Jahre nach Beginn der Baumaßnahme (Trümmerräumung und Tunnelsanierung ab 9.11.1959) in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker. In der Addition brachte es diese Mannschaft mit ihren Berufsjahren auf über 250 Jahre Bunkererfahrung.

50 Jahre: Deutsche Bunkerbau-Elite in Ahrweiler

 
50 Jahre: Ein großes Stück vom Nichts
Donnerstag, 05. November 2009

Am 9.11.1959 begann die Bundesregierung mit dem Bau ihres Bunkers

Es ist Mittwoch, der 9. November 1959. Es ist strahlendblauer Himmel über der Eifel, von Westen ziehen Wolken auf. In die aufgehende Sonne dieses Morgens hinein marschiert eine Handvoll Bauarbeiter über das Gelände des Bahndamms zwischen dem Kuxberg und dem Trotzenberg, oberhalb des Eifelortes Marienthal. Ihr Ziel: Ein schwarzes Loch - der Zugang eines ehemaligen Eisenbahntunnels. Eigentlich ist es ein Tag, wie andere zuvor auch. Die Arbeiter verschwinden in der Öffnung des Berges. Die unterirdische Eisenbahnstrecke zwischen Dernau, Marienthal und Ahrweiler wird da repariert, wo sie nach dem zweiten Weltkrieg durch alliierte Sprengkommandos zerstört wurde.

50 Jahre: Ein großes Stück vom Nichts

 
Brauner Bretterzaun (ergänzt am 5.12.2009)
Mittwoch, 04. November 2009

Theo Saevecke: Vom NS-Kriegsverbrecher zum Sicherheitschef im Regierungsbunker

Der Aktenfund im Koblenzer Bundesarchiv ist ein Schwergewicht, der Inhalt hat es in sich: Hat das Bundesinnenministerium schwer NS-belastete Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes auf der Baustelle des Regierungsbunkers, später „Dienststelle Marienthal“, in leitender Funktion eingesetzt? Jetzt erstmals im Bundesarchiv ausgewertete Akten des Bundesministerium des Innern (BMI) belegen: Mindestens zwei Mitarbeiter in der Leitung des Referates Sicherheit des Regierungsbunkers waren während der NS-Zeit aktiv in SS, SD, Gestapo bzw. Geheimer Feldpolizei an Kriegsverbrechen beteiligt. Die Recherchen, in die sich auch ehemalige Mitarbeiter der „Dienststelle Marienthal“, ein leitender BKA-Mitarbeiter a.D., Krimi-Autor Jacques Berndorf (Eifel-Krimis) sowie die Staatssicherheit (Hauptverwaltung Aufklärung) der DDR einbrachten, geben Einblicke in ein bislang völlig unbekanntes Kapitel um das „Staatsgeheimnis Nummer 1“.

Brauner Bretterzaun (ergänzt am 5.12.2009)

 
Ausstellung „Kansa“ ab 29.8. offen
Freitag, 28. August 2009

Beeindruckendes Ensemble für Völkerverständigung im Bunker

Ab 29. August lädt die Dokumentationsstätte Regierungsbunker mit „Kansa“ zur ersten Kunstausstellung im Museumszeitalter der Bunkeranlage ein. Zu sehen sind die Skulpturen des finnisch-deutschen Künstlerpaars Goller-Masalin aus Niederdürenbach in der Eifel. Der Bunker wird damit eingebunden in ein weltumspannendes Netzwerk für Verständigung und Aussöhnung, das Goller-Masalin mit ihren Objekten seit Jahren aufbauen.

Die Ausstellung ist vom 29.8 bis 29.10. im Rahmen der Öffnungszeiten der Dokumentationsstätte zu besichtigen. Mehr Infos: www.bunker-doku.de

 
Besucher erobern saarländischen Ausweichsitz
Samstag, 22. August 2009

Veranstaltung über und im Bunker mit starker Resonanz

In den 3. Weltkrieg zogen die 100 Gäste der Veranstaltung „So war der 3. Weltkrieg“ - ein provokanter Titel, wie Dr. Jörg Müller vom Verein für Heimatkunde Wadern e.V. feststellte. Doch die Inhalte waren nicht weniger provozierend, denn es wurde konkret: Was planten die Regierungen von Bund und Ländern in der Zeit des Kalten Krieges für den „Tag X“? Wie weit reichte diese Planung in das ganz normale Leben, ohne das es durch die Bevölkerung bemerkt wurde? In der Mediothek des Hochwald-Gymnasiums in Wadern wurden in zwei Vorträgen Fakten genannt. Anschließend ging es für die Gäste in den Keller – und damit in die Praxis.

Besucher erobern saarländischen Ausweichsitz

 
Noch mehr Bunker
Donnerstag, 02. Juli 2009

Neue Internetplattform www.bunker-doku.de ist online

Vom Bunker zur Dokumentationsstätte – unter diesem Motto steht das neue Internetportal www.bunker-doku.de und informiert über die Dokumentationsstätten Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Ausweichsitz Nordrhein-Westfalen. Die Internetseite beschreibt die geschützten Ausweichsitze von Bund und Ländern, die in der Zeit des Kalten Krieges geheim errichtet und betrieben wurden. Es geht um die Bauwerke, ihre technische Einrichtung und insbesondere um die Aufgaben dieser Bunkeranlagen, denen heute als Dokumentationsstätten eine wichtige Aufgabe bei der Vermittlung jener Jahre zu kommt.

 
Nächste "Eifel-Bunker-Tour" am 20. Dezember
Samstag, 20. Juni 2009

Zwei Regierungsbunker an einem Tag: Programm in den Dokumentationsstätten von Bund und Land auch im Jahr 2010

Die nächste "Eifel-Bunker-Tour" findet am 20. Dezember statt. Noch sind Plätze für dieses bundesweit einmalige Angebot frei, das die Gäste an einem Tag durch die Regierungsbunker von Bund (Bad Neuenahr-Ahrweiler) und Land Nordrhein-Westfalen (Urft)  führt. Mit der Dezember-Tour bieten die Dokumentationsstätten in Zusammenarbeit mit Ahrtal-Tourismus (tel. Buchung: 02641/ 91 71 65) letztmalig in diesem Jahr die Zeitreise durch den Kalten Krieg, doch auch 2010 wird die "Eifel-Bunker-Tour" fortgesetzt. Die Termine bis Ende Juni stehen. Die Tour findet immer am letzten Sonntag im Monat statt. Dann geht es an einem Tag (10 – 17.15 Uhr inkl. Verpflegung) durch zwei Atombunker aus den 60er Jahren, werden Aufgaben und Aufbau der Anlagen erläutert sowie eine zeitgeschichtliche Einordnung in die Jahre des Kalten Krieges, in ein zivil-militärisches Gesamtkonzept der NATO vorgenommen.

Nächste "Eifel-Bunker-Tour" am 20. Dezember

 
Geheimakte Regierungsbunker – die Zweite
Donnerstag, 18. Juni 2009

Neuauflage des Buches, das zusammen mit der Dokumentationsstätte Regierungsbunker Zeitgeschichte (be)schreibt

Nach einem Jahr als Dokumentationsstätte hat der Regierungsbunker alle Erwartungen übertroffen und wurde von internationalen Besuchern überrannt. In diesen Tagen wurde der ehemalige Atombunker zum Europäischen Kulturgut ernannt. Und auch das Buch „Geheimakte Regierungsbunker“, vor einem Jahr erschienen, war schneller vergriffen als gedacht. Der Regierungsbunker schreibt Geschichte – noch immer. Eine neue, nicht erwartete, aber durchaus erfolgreiche. Sie steht auch für das starke Interesse der Menschen an einer Zeit, die einige Staatsgeheimnisse hervorbrachte, die nur sehr zäh ihre Story erzählen wollen.

Geheimakte Regierungsbunker – die Zweite

 
Geisterschiff des Kalten Krieges
Donnerstag, 14. Mai 2009

Deutschlands luxuriösester Ausweichsitz, den keiner kennt

Es ist eines jener Dörfer – irgendwo im Hunsrück – an deren Ortsausgangsschild man immer noch Tempo 80 hat, wenn man am Ortseingangsschild nicht sofort auf die Bremse gegangen ist. Was zwischen den beiden Schildern liegt, erinnert an ein Heimatmuseum. Und auch um das Häufchen Häuser gibt es nichts, was rasante Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre verrät. Baumgruppen und Ackerflächen, durch die sich die einzige Straße ihren Weg bahnt. Die führt hinter dem Ort steil bergab in eine lang gezogene Rechtskurve, in der die Leitplanken wegen eines kleinen, unscheinbaren Wirtschaftsweges unterbrochen sind, der ins Irgendwohin der Felder führt.

Geisterschiff des Kalten Krieges