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Mittwoch, 18. Januar 2012 |
Vor 50 Jahren: Im Ahrtal entsteht ab 19.1.1962 das „Staatsgeheimnis Nummer 1“
„Es gab keinen feierlichen Spatenstich. Festredner blieben der Baustelle im Ahrtal fern genau wie die Öffentlichkeit“, erinnert sich Bunkerbauer Lothar Hujet aus Heimersheim an jene dritte Januarwoche im Jahr 1962. Am 19. Januar – einem Freitag – beginnt die Bundesregierung mit dem Bau ihres Atomschutzbunkers im kleinen Ort Marienthal. Doch weder das Architekturbüro DSBI (Deutsche Societät Beratender Ingenieure, Essen) noch die Bundesbaudirektion – beide in der Bauleitung – erfahren etwas vom offiziellen Startschuss. Den gibt am Tag zuvor Bundeskanzler Konrad Adenauer höchstpersönlich während einer Ministerbesprechung im Bonner Kanzleramt. Das "Staatsgeheimnis Nummer 1" stellt selbst jene, die es umsetzen sollen, oft genug und von Anfang an vor Rätsel.
Der Bau beginnt! |
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2012: Im Jubiläumsjahr angekommen! |
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Sonntag, 01. Januar 2012 |
So viel Bunker und Programm wie nie zuvor / Highlights bereits im Januar
Ausgerechnet an einem Freitag begann man mit dem Bau des Regierungsbunkers im Ahrtal! Es war der 19. Januar 1962. Die Wahl für den letzten Arbeitstag vor einem Wochenende spricht Bände für Planung und Baubeginn dieser Maßnahme, die sich zu Jahresbeginn 2012 zum 50. Mal jährt: Unter Hochdruck sollte in Windeseile umgesetzt werden, was man seit 1958 heimlich vorbereitet hatte. Jede Minute, jeder Tag zählte nun am Bauplatz Regierungsbunker. Ein halbes Jahrhundert später im Jubiläumsjahr 2012 angekommen, steht der „Geburtstagsbunker“ und mit ihm die Geschichte des politisch bedeutenden Jahres 1962 im Mittelpunkt eines randvollen Terminplans.
2012: Im Jubiläumsjahr angekommen! |
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Donnerstag, 22. Dezember 2011 |
Regierungsbunker: Seltenes Kartenmaterial zum Download
Bisher nicht veröffentlichte Übersichtskarten zum Regierungsbunker können jetzt heruntergeladen werden: Geologische Karten des Geländes über und um den Bunker inklusive Lagebild des unterirdischen Baukörpers (Karte 1, JPG, 5,5 MB) wie auch eine „Wanderkarte“ (Karte 2, JPG, 700 kB). Für diese wurde die kartografische Darstellung des Jahres 1977 mit den modernen Möglichkeiten von Google Earth kombiniert. Dank dieser Darstellung sind Wanderungen zu den Außenbauwerken nun etwas einfacher, denn die Lage der Bauwerke ist speziell markiert - ein Wunsch, den ausweichsitz.de-Nutzer mehrfach vorgetragen haben.
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Kirspenich: Termine für Bunkerbesichtigung 2012 stehen |
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Mittwoch, 21. Dezember 2011 |
Sendestelle des Regierungsbunkers mit erfolgreicher Premiere als Dokumentationsstätte
Ein Staatsgeheimnis zum Eintauchen und Kennenlernen – das war 2011 an sechs Sonntagen in der Sendestelle des Regierungsbunkers im Hardtwald von Kirspenich möglich. Über 30 Jahre war die Anlage „Geheim“, nun stand sie erstmals Besuchern offen, die zu Hunderten kamen. Ausgebuchte Führungen, zufriedene Gäste und engagierte Organisatoren – mit dieser Bilanz wechselt die Bunkeranlage als Museum des Kalten Krieges ins Jahr 2012 und wird auch dann wieder an sechs Sonntagen zwischen April und September für Besichtigungen offen stehen. Zusätzlich sind Sonderveranstaltungen geplant.
Kirspenich: Termine für Bunkerbesichtigung 2012 stehen |
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Buchtipp: „Freundwärts – Feindwärts“ |
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Dienstag, 06. Dezember 2011 |
Kalter Krieg: Dokumentation zur deutsch-deutschen Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden
„Freundwärts - Feindwärts“ – unter diesem Titel berichtete eine Dauerausstellung im ehemaligen Kontrollturm an der Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden über das Besondere wie auch Alltägliche an der hoch gesicherten Staatsgrenze zwischen West-Berlin und der DDR. Initiator der Ausstellung ist der Verein „Checkpoint Bravo e.V.“, der nun ein Buch zum Thema herausgegeben hat: Auf 88 Seiten wird die Geschichte der größten Grenzübergangsstelle auf dem Gebiet der DDR beschrieben. Zugleich ist eine beeindruckende Dokumentation über einen besonderen Aspekt des Kalten Krieges entstanden.
Buchtipp: „Freundwärts – Feindwärts“ |
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Freitag, 02. Dezember 2011 |
Ahrweiler Computer-Chaostage: Hacker-Attacken und Datenbunker
Im Oktober 1966 wird Bad Neuenahr-Ahrweiler erstmals Schauplatz eines Atomkrieges. Im Regierungsbunker wird drei Wochen geplant, geprobt, organisiert, dann ist der Krieg vorbei, Europa zerstört – auf dem Papier. Die NATO-Übungen Fallex, Cimex und Wintex sind Bestandteil des Kalten Krieges bis 1989. Doch auch heute ist die Stadt an der Ahr regelmäßig Schauplatz groß angelegter Katastrophenübungen, die an Realitätssinn nichts verloren haben. Aktuelles Beispiel: Lükex 11. Der Inhalt: Cyber-Attacken legen wichtige Computernetzwerke lahm. In der Folge kollabieren weite Bereiche des zivilen Lebens, wird der Staat von Hackern bedroht und erpresst.
Vom Atom- zum Cyberkrieg |
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Drei „Eifel-Bunker-Tour“en 2012 im März, Juni und Oktober |
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Dienstag, 22. November 2011 |
Historisch, technisch, spannend: Zwei Regierungsbunker an einem Tag erleben
Die „Eifel-Bunker-Tour“ lädt auch 2012 an mindestens drei Sonntagen zu einer Zeitreise der besonderen Art ein: Am 25. März, 24. Juni und 28. Oktober werden im Rahmen eines Tagesprogramms die Regierungsbunker des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen in Ahrweiler und Urft besucht. Die beiden Anlagen sind auf ihre Weise einzigartige Zeugnisse des Kalten Krieges und spiegeln die politische Denkweise in Zeiten der atomaren Abschreckung wieder. Die „Eifel-Bunker-Tour“ erklärt die Anlagen, aber auch die Überlegungen der Regierenden und die historischen Umstände, die den Bau dieser Bunker erst möglich machten.
Drei „Eifel-Bunker-Tour“en 2012 im März, Juni und Oktober |
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Mittwoch, 16. November 2011 |
Gymnasiastin Maren Stock schrieb Facharbeit über den Bunker der Bundesbank
„Seit ich das erste Mal einen Bunker betreten habe, bin ich fasziniert von dem logistischen und sicherheitstechnischen Aufwand, der hinter einem solchen Bauwerk steckt. Bunker sind Orte, in denen Geschichte wieder lebendig wird“, so die einleitenden Worte von Maren Stock zu ihrer Facharbeit in Geschichte. Die 19-jährige Gymnasiastin aus Polch (Rheinland-Pfalz) hat sich an ein Thema herangewagt, dass inhaltlich und historisch als Schwergewicht gilt: Die Geschichte der Ersatzwährung BBKII und deren 15 Milliarden DM-schwerer Einlagerungsort, die Bunker- und Tresoranlage der Deutschen Bundesbank in Cochem.
15 Mrd. zum Abitur |
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300.000 Besucher zum Ende der vierten Saison |
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Montag, 14. November 2011 |
Nordlichter sind Jubiläumsbesucher der Dokumentationsstätte Regierungsbunker
Bodo Jacobs und Helga Wiemken aus Neuharlingersiel haben Bunker-Geschichte geschrieben: Als 300.000., bzw. 300.001. Besucher wurden sie pünktlich zum Finale der vierten Museumssaison in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler begrüßt. Am 14. November 2011 verabschiedet sich die Dokumentationsstätte in die Winterpause, steht aber angemeldeten Gruppen und im Rahmen von Sonderveranstaltungen weiter offen. Die beiden Nordlichter aus Neuharlingersiel besuchten die Dokumentationsstätte im Ahrtal als Tagesausflügler, denn ihr Urlaubsquartier haben sie zur Zeit in Düsseldorf aufgeschlagen.
300.000 Besucher zum Ende der vierten Saison |
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Mittwoch, 26. Oktober 2011 |
Auf- und
Abmarsch: Panzer am „Checkpoint Charlie“, Möbelwagen für die Bonner Regierung
Berlin,
Oktober 1961: Am Checkpoint Charlie fahren Panzer auf – zuerst die der USA,
dann auf der anderen Seite der Demarkationslinie die der Sowjetunion. Die
Geschützrohre aufeinander ausgerichtet, spricht das Schauspiel stellvertretend
für die politische Lage zwischen den Weltmächten. Zur gleichen Zeit fahndet das
Bonner Presse- und Informationsamt händeringend nach Mitfahrgelegenheiten, um
im Kriegsfall die Bundeshauptstadt verlassen zu können – und wird vom
Bundesinnenministerium aufgefordert, sich an örtliche Spediteure zu wenden, da
es der Bundesregierung an „geeigneten Fahrzeugen mangelt“. Angesichts des
Säbelrasselns in Berlin haben die Bonner ihre Verteidigungsvorbereitungen
völlig verschlafen – und wachen nun auf.
Vor 50 Jahren ... |
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Freitag, 21. Oktober 2011 |
Michael Preute/Jacques Berndorf: Ein bisschen Landesverrat, viel gute Literatur und in jedem Fall Jubilar
Sein Wort zählt etwas, ganze Sätze haben Gewicht: Michael Preute, Deutschlands erfolgreichster Autor guter Kriminalromane und spannender Bunkerliteratur, ist ab sofort 75 Jahre alt. Dazu herzlichen Glückwunsch! Gratulation auch zu den vielen guten Ideen, die man haben muss, wenn man der friedvollen Eifel ihre dunklen Seiten abringt. Und noch mehr ist zu gratulieren, weil die weniger friedvolle und in jedem Fall bunker-dunkle Seite der Eifel erhellt wurde. „Vom Bunker der Bundesregierung“ (1984) – so ein bisschen der als Roman abgetarnte Landesverrat - war der Einstieg in das Eifel-Leben, der Wechsel vom ruhelosen Journalisten zum erfolgreichen Krimi-Autor. Der Regierungsbunker, ein „Preute-Lebensscharnier“. Die Mannschaft der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler“ gratuliert und wünscht alles Gute!
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„Reisen, reden, lesen, schreiben“ |
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Mittwoch, 14. September 2011 |
Autorentreffen in Marienthal: Gemeinsame Zeitreise fließt in neues Buch ein
2012 wird ein neues Buch über Bunkeranlagen erscheinen. Die Nachricht an sich ist weder spannend noch fördert sie die Lust am Lesen. Was das Projekt heraushebt: Es wird eine ausgesprochen umfangreiche redaktionelle und fotografische Zeitreise durch Bunkeranlagen in beiden deutschen Staaten und beantwortet auch Fragen, die bislang historisch nicht aufgearbeitet wurden. Was zum Beispiel wusste die Bundesrepublik über die Bunkeranlagen der DDR-Führung, welche Unterlagen dazu existieren in den Geheim-Archiven des Bundes? Fünf Verfasser haben sich auf Zeitreise begeben und bearbeiten gemeinsam das Buchprojekt, dessen Koordination von historischem Boden aus erfolgt. Die ehemalige „Dienststelle Marienthal“ ist literarische Kommandozentrale und Treffpunkt für Autoren, Zeitzeugen und Projektmitarbeiter.
„Reisen, reden, lesen, schreiben“ |
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Zeitenwende: Vom Staatsgeheimnis zum Kulturdenkmal |
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Sonntag, 04. September 2011 |
Bunkeranlage der Bundesbank in Cochem steht unter Denkmalschutz
Die Bunker- und Tresoranlage der Deutschen Bundesbank in Cochem, als Atomschutzbunker 1962 gebaut, ist in die Liste der Kulturdenkmäler Rheinland-Pfalz aufgenommen. Nach Prüfung durch das Landesamt für Denkmalpflege, Rheinland-Pfalz, sprechen der gute bauliche Zustand und die historische Bedeutung der Anlage im Kalten Krieg für die Unterschutzstellung. Damit verbunden ist der langfristige Erhalt der unterirdischen Liegenschaft im Cochemer Stadtteil Cond. Für das Gebiet der „alten Bundesrepublik“ markiert diese Entscheidung einen Wendepunkt im Umgang mit Bunkeranlagen aus der Zeit des Kalten Krieges: Erstmals wird eine Zivilschutzanlage in ihrem Originalzustand unter Schutz gestellt.
Zeitenwende: Vom Staatsgeheimnis zum Kulturdenkmal |
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9.9.: Kinonacht am Ausweichsitz Hessen |
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Freitag, 02. September 2011 |
Vom Kloster ins Kino: Eberbach zeigt zum 25. Jubiläum "Der Name der Rose"
War der „Name der Rose“ vor 25 Jahren in den Kinos schon ein besonderes Erlebnis, reist der Kultklassiker am 9. und 10. September zurück zum Original-Drehort (der Innenaufnahmen): Im Kloster Eberbach (Rheingau) wird eine der wenigen Zelluloid-Kopien mit traditioneller Technik gezeigt. Die Besucher erwartet ein Kino-Event der Extraklasse, denn die Basilika als Kinoort ist ohnehin beeindruckend, das fast 900 Jahre Kloster knarrt in jeder Ecke vor Geschichte und auch die jüngere Vergangenheit hat etwas hervorgebracht, was in die Klosterchronik eingegangen ist: In Zeiten des Kalten Krieges war ein Teil der Anlage Ausweichsitz der hessischen Landesregierung.
9.9.: Kinonacht am Ausweichsitz Hessen |
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Erfolgreiche Premiere der „Kinonacht am Bunker“ |
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Montag, 22. August 2011 |
Fast 200 Besucher kamen zum Dreistundenbunkerfilm in die Dokumentationsstätte
Drei Stunden Bunker-Kino mit endlos langen Wegen auf Elektrokarren, zwischen Baggern und in einsamen Tunneln liegen hinter den fast 200 Besuchern der ersten „Kinonacht am Bunker“ – und das bei Bilderbuchwetter, kaltem Bier und Bratwurst vom Grill. „Das letzte Mal Kino gab es im Regierungsbunker zur Übung Wintex 89“, begrüßte Museumsleiterin Heike Hollunder die Gäste. Es war also höchste Zeit für eine Neuauflage, zu der Besucher streckenweise weite Wege nach Ahrweiler zurück gelegt hatten – so aus Frankfurt oder Amsterdam.
Erfolgreiche Premiere der „Kinonacht am Bunker“ |
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Sonntag, 11.9.: Bunker Kirspenich letztmals in 2011 offen |
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Sonntag, 10. Juli 2011 |
Führungen durch die Sendestelle des Regierungsbunkers um 10, 12, 14 und 16 Uhr
Nach fünf erfolgreichen Besichtigungssonntagen schließt das Jahresprogramm in der Sendestelle des Regierungsbunkers bei Kirspenich mit der Veranstaltung am 11. September. Interessierten Besuchern steht dann nochmals die technisch, baulich und historisch außergewöhnliche Bunkeranlage mit ihrem oberirdischen Antennenfeld offen. Jeweils am zweiten Sonntag des Monats konnte in diesem Jahr im Rahmen von eineinhalbstündigen Führungen das Zeitzeugnis besichtigt werden (Infos online hier www.bunker-doku.de / ACHTUNG: eine Besichtigung am 11.9. ist auch OHNE online-Anmeldungen MÖGLICH). Ein Angebot, das ankam, denn fast alle Führungen waren ausgebucht. Ein Trend, der sich auch für das finale Wochenende am 11.9. abzeichnet.
Sonntag, 11.9.: Bunker Kirspenich letztmals in 2011 offen |
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250.000ster Besucher im Bunker |
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Donnerstag, 16. Juni 2011 |
Dokumentationsstätte schreibt auch im Jahr vier Erfolgsgeschichte fort
Am 1. März 2008, Punkt 10 Uhr, begrüßte die Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Bad Neuenahr-Ahrweiler ihre ersten Besucher. Jetzt, drei Museumsjahre und einige Wochen später, machte eine Familie aus dem bayerischen Dillingen die Viertel Million voll. Rein rechnerisch kamen damit jährlich fast 80.000 Besucher in die Unterwelt der Ahrberge. Damit zählt die Dokumentationsstätte zu den erfolgreichsten Museen von Rheinland-Pfalz und reiht sich auch vom Besucherinteresse ein in die Reihe historischer Festungsbauwerke wie Ehrenbreitstein (in Koblenz) oder Reichsburg in Cochem.
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AUSGEBUCHT: Letzte „Eifel-Bunker-Tour“ in 2011 am 30. Oktober |
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Montag, 30. Mai 2011 |
Tagesprogramm mit Besichtigung von zwei Regierungsbunkern
Am 30. Oktober findet die letzte „Eifel-Bunker-Tour“ in diesem Jahr statt - ein Sonderangebot, das die Teilnehmer an einem Tag in zwei Regierungsbunker bringt (und ausgebucht ist; weitere Anmeldungen sind nicht möglich, das Angebot wird aber auch 2012 fortgeführt). Die "Eifel-Bunker-Tour" startet um 10 Uhr mit einer Sonderführung durch den ehemaligen Bunker der Bundesregierung in Bad Neuenahr-Ahrweiler und bringt die Besucher anschließend mit dem Reisebus (inkl. Lunchpaket und Filmvorführung) nach Urft. Dort liegt der ehemalige Ausweichsitz der Landesregierung Nordrhein-Westfalen – natürlich auch in einem Bunker. Das Tagesprogramm endet um 17.15 Uhr in Ahrweiler. Mehr Informationen gibt es hier: www.bunker-touren.de
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Ab heute und für 185 Tage haben wir einen „BUGA-Bunker“ |
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Freitag, 15. April 2011 |
Regierungsbunker ist „Meisterwerk“ der Bundesgartenschau / Bundespräsident Wulff eröffnet Veranstaltung
Pünktlich um 11 Uhr eröffnete Bundespräsident Christian Wulff am 15. April in Koblenz die Bundesgartenschau 2011. Damit steht die Welt der Flora bis zum 16. Oktober im Mittelpunkt des Besucherinteresses, werden Blumen, Sträucher oder Bäume geschätzte zwei Millionen Besucher in ihren Bann ziehen. Doch die BUGA findet nicht nur in Koblenz statt: 13 "Meisterwerke der Region" sind Satelliten der Bundesgartenschau. Mit dabei neben der Burg Eltz, der Loreley, dem Nürburgring oder den römischen Bauten in Trier: Der ehemalige Regierungsbunker im Ahrtal.
Ab heute und für 185 Tage haben wir einen „BUGA-Bunker“ |
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Neue Foto-Galerie ist online |
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Freitag, 04. Februar 2011 |
Viele Fotos erstmals veröffentlicht / Texte erklären chronologisch geordnete Bilder
Alles in Farbe und im Querformat: So präsentiert sich die überarbeitete Foto-Galerie 1 über den Regierungsbunker auf ausweichsitz.de. Entstanden zwischen 1953 und 2008, erzählen 170 Fotografien über die Geschichte der unterirdischen Anlage – von den Vorarbeiten der THW-Bundeschule, über die Jahre des Ausbaus und des Betriebes der streng geheimen Anlage bis zur Schließung und den Rückbau. Viele Bilder werden erstmals veröffentlicht und informieren über eine chronologische Abfolge einfach, über Bildtexte gut verständlich aus 55 Jahren Bunkergeschichte. Einzige Einschränkung sind sw-Abbildungen (mit Einblendungen verkleinerter Farbfotografien) der Bilder, die im neuen Buch zum Jahresende 2011 u.a. großformatig gezeigt werden.
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Samstag, 01. Januar 2011 |
Neue Anlagen im Besuchsprogramm / nächste Eifel-Bunker-Tour am 29. Mai
Eine gute Nachricht gleich zu Jahresbeginn: 2011 wird es noch mehr Bunkeranlagen geben, die sich Besuchern öffnen! Neben sechs Terminen in Kirspenich (Polizeihauptfunkstelle als abgesetzter Sendestelle des Regierungsbunkers) wird der Ausweichsitz der Landesregierung Rheinland-Pfalz erstmals offen stehen (Infos zu beiden Programmen folgen ab 18. Januar). Und auch die „Eifel-Bunker-Tour“ geht nach zweijähriger Erfolgsstory in ihr drittes Jahr.
2011: Noch mehr Bunker! |
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Exklusive Bilder aus verschollenen Bunkeranlagen |
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Freitag, 10. Dezember 2010 |
Neues Angebot: Filme und Broschüren auf bunker-doku.de
Filmaufnahmen aus den Ausweichsitzen Schleswig-Holsteins oder Rheinland-Pfalz sind wahrhaft Mangelware, solche aus den Anlagen des Saarlandes, der Landeszentralbanken Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen bisher überhaupt nicht vorhanden. Das ändert sich nun mit einem neuen Angebot für Filme und Broschüren, die ab sofort unter www.bunker-doku.de vorgestellt werden. Über Jahre wurden Filmaufnahmen, Fotografien und Recherchen zu den Bunkeranlagen und ihrer Aufgabe zusammengetragen und zu beeindruckenden Kurzfilmen und in Broschüren verarbeitet. Mit dabei: Einzigartige Filmaufnahmen einer Bootsfahrt durch Teile des Regierungsbunkers.
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Licht an im Merkel-Bunker? |
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Montag, 29. November 2010 |
Aktuelle Terrorwarnung gegen Regierungssitz wirft Frage nach Schutzbau auf
Berlin, 17. November 2010, 12 Uhr. Bundesinnenminister Thomas de Maizière gibt eine „Stellungnahme zur aktuellen Gefährdungslage“ in der Bundesrepublik Deutschland ab, die sich aus terroristischen Aktivitäten ergibt. Hinweise auf mögliche Anschläge, so der Minister, gäbe es seit Längerem. Doch nun verdichten sich diese Erkenntnisse zu einer konkreten Spur. Nach wenigen Minuten ist de Maizière fertig. Stunden später wird dann öffentlich, was genau zu erwarten ist. Unter anderem plane ein Terror-Rollkommando die Erstürmung des Reichstages, dem Sitz des Deutschen Bundestages. Wann zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik wurde die Regierung so gezielt bedroht? Die Situation verändert - natürlich - massiv die Sicherheitslage um den Regierungssitz – außen wie auch innen. Was die Frage nach Schutzräumen einschließt. Das Staatsgeheimnis um den aktuellen Regierungsbunker rückt – ungewollt – ins Rampenlicht.
Licht an im Merkel-Bunker? |
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Geldbunker: Medienereignis und Publikumsmagnet |
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Dienstag, 19. Oktober 2010 |
Testlauf zum Museum im Bundesbank-Bunker verlief erfolgreich
Das Interesse am „Geldbunker“ der Deutschen Bundesbank war überwältigend, das Echo des Publikums durchweg positiv: Die Bunker- und Tresoranlage war über Tage ein nationales Medienereignis, am 16. und 17. Oktober stand die Anlage dann ganz real den Besuchern offen. Die Mischung aus Bunkeranlage samt Tresor und DM-Geheimwährung kam bei den Besuchern an. Die gemachten Erfahrungen und das Feedback der Gäste motivieren eindeutig: Diese Anlage und ihre Geschichte sollen als Dokumentationsstätte erhalten bleiben, der Bunkerkomplex als Museum offen stehen.
Geldbunker: Medienereignis und Publikumsmagnet |
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Als die Wucht der Einheit einschlug |
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Freitag, 01. Oktober 2010 |
Deutsch-deutsche Bunkergeschichte: Was aus den Kommandostellen
in Prenden und Marienthal wurde
Über den Farbfernseher der Kommandozentrale im Bauteil 2
flimmerten die Bilder aus Berlin: Feuerwerk und deutsche Hymne vor dem
Reichstag, Helmut Kohl Seite an Seite mit Willy Brandt, alles in allem ein
Stück Zeitgeschichte. Während sich die beiden deutschen Staaten mit großem
Pathos wieder zu einem vereinten, drehten die Fische im Aquarium der Dienstelle
Marienthal 100 Meter unter der Erdoberfläche ihre Runden und lieferten zusammen
mit der Live-Übertragung vom Reichstag etwas Abwechslung in der Monotonie jener
Nachtschicht am 3. Oktober 1990. Wie auch in den zwei Jahrzehnten vor dieser Nacht
gab es keine besonderen Vorkommnisse im Atombunker der Bundesregierung.
Als die Wucht der Einheit einschlug |
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Reichlich Leichen im Bunker-Keller |
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Samstag, 11. September 2010 |
Mehr als 160 Besucher kamen zur „Criminale“ in den Urfter Ausweichsitz
Nun ist also das streng geheime Staatsgeheimnis um die ominösen Vorgänge beim Urfter Bunkerbau gelüftet: Ein Bautrupp war vom Sowjet-Geheimdienst KGB angesprochen und half „gegen gutes Geld“, unliebsame Figuren aus dem Geheimdienstalltag der Bundesrepublik zu entfernen. Im Fundament des nordrhein-westfälischen Ausweichsitzes sind so – neben viel Beton und Stahl - 13 Leichen mit verarbeitet. Was allerdings weder die Bauarbeiter noch der KGB wusste: Im Bautrupp betonierte ein Mitarbeiter des Militärischen Abschirmdienstes der Bundesrepublik mit.
Reichlich Leichen im Bunker-Keller |
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Wanderung durchs Milliardenreich |
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Montag, 09. August 2010 |
Beeindruckende Premiere im Bunker: Cochems Bundesbank-Unterwelt stand erstmals offen
Die Premiere ist geglückt: Zum ersten Mal stand die Bunker- und Tresoranlage der Bundesbank in Cochem an der Mosel dem Publikum am 8. August 2010 offen. Im Rahmen der „Bunker-Tour Cochem“ ging es abwärts in das unterirdische Gängesystem, das über 40 Jahre für die Öffentlichkeit tabu war. Das Interesse am Bunkerbesuch und die Erwartungen der ersten Besucher waren groß – doch das, was die Teilnehmer bei ihrer „physischen“ Erkundung der 300 geschichtsträchtigen Bunkermeter erlebten, was ihnen die Erklärung der Anlage und ihrer Aufgabe bot, übertraf alles, was man an und um diesen Ort vermutete.
Wanderung durchs Milliardenreich |
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Samstag, 29. Mai 2010 |
Telefonzelle des Regierungsbunkers wieder da
Das Bett des Bundeskanzlers stand jahrelang in einem Privathaushalt, die Kameras aus dem Bunker-Fernsehstudio im Keller des WDR, der Stuhl des Friseursalon im Lager des Deutschen Museums. Was sie eint: Alle kehrten zurück in den Regierungsbunker und sind heute in der Dokumentationsstätte zu sehen. Doch die Serie der „Rückkehrer“ reißt nicht ab. Der jüngste Fall: Eine von zwei Telefonzellen des Regierungsbunkers ist wieder da.
Rückruf in den Bunker |
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65 Jahre Kriegsende – und dann? |
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Sonntag, 09. Mai 2010 |
Wie Wehrmachtsgrößen Nachkriegsgeschichte schrieben – auch im Regierungsbunker
8. Mai 1945, 23.01 Uhr: Die bedingungslose Kapitulation Deutschlands
tritt in Kraft. Der 2. Weltkrieg ist zu Ende. Doch während sich die
meisten Wehrmachtssoldaten ergeben, steigt in Stendal der letzte
Befehlshaber der 9. Armee, Theodor Busse, auf ein ausrangiertes Fahrrad
des Arbeitsdienstes und tritt, als General nicht mehr zu erkennen, eine
eigenwillige Fahrradtour quer durch Deutschland an. Busse strampelt
sich ab - und wird es über 500 Kilometer nicht nur nach Hause schaffen,
sondern auch nach ganz oben im Apparat der deutschen Nachkriegspolitik,
der durchsetzt ist von Wehrmachtsgrößen. Wie es nach dem 8. Mai 1945
für die Befehlshaber weiterging - eine Einzelaufnahme für den Fall
Theodor Busse, der auch für andere steht.
65 Jahre Kriegsende – und dann? |
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Freitag, 12. März 2010 |
Mit der Bunker-Tour „Regierungsbunker²“ am 3.10. zur Sendestelle Kirspenich
Die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler
ist auch im dritten Museumsjahr ein Besuchermagnet. Über 150.000
Besucher kamen bisher und informierten sich über Aufbau und Funktion
des Bunkers wie auch über seine Rolle im Kalten Krieg. Das nationale
und internationale Interesse an diesem Ausnahmebauwerk, aus dem die
Bundesregierung den 3. Weltkrieg „organisieren“ sollte, ist groß. Für
den Betreiber der Dokumentationsstätte, den „Heimatverein
Alt-Ahrweiler“ allerdings längst kein Grund, sich zurück zu lehnen:
Ständig arbeitet man an neuen Ausstellungsinhalten und Sonderprogrammen
– so an der neuen Bunker-Tour „Regierungsbunker²“, die erstmals im Juli durchgeführt wurde und am 3. Oktober zum zweiten und vorerst letzten Mal stattfindet.
THW 3 die Zweite |
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Das vergessene „Sonderbauwerk“ der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen |
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Freitag, 20. November 2009 |
Wie die kardanisch gefederte Finanzversorgung im Ernstfall funktionieren sollte
Es ist genau vierzig Jahre her, seit sich in einem beschaulichen Örtchen der Nordeifel dreißig Personen zu einem Experiment der besonderen Art zusammenfanden. Der Grund dieses Treffens war die Fertigstellung einer unterirdischen Bunkeranlage, die von den Bauherren und Auftraggebern während ihrer Bauzeit mit einer Vielzahl von verschleiernden Tarnbezeichnungen belegt wurde, um öffentliche Aufmerksamkeit zu verhindern.Die Teilnehmer des Experimentes begaben sich für viereinhalb Tage unter die Erde und nahmen an einer Funktionsprüfung teil, die den Namen "Bunkerbelegungsversuch im Sonderbauwerk Steinfurt" erhalten hatte. Nur gibt es in der Eifel keine Stadt, kein Dorf und keine Gemarkung dieses Namens.
Das vergessene „Sonderbauwerk“ der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen |
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50 Jahre: Deutsche Bunkerbau-Elite in Ahrweiler |
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Sonntag, 08. November 2009 |
Ein viertel Jahrtausend Bunkererfahrung traf sich zur 50. Jahrfeier am 8.11.2009
Vor 50 Jahren konzentrierte der Bund den deutschen Bunkersachverstand
in Marienthal: Experten für Betonbau, Tore, Türen, Belüftungssysteme
oder Bergbau wurden aus allen Teilen der Bundesrepublik an der Ahr
zusammen gezogen, um hier die Baumaßnahme Regierungsbunker
vorzubereiten und umzusetzen. Mitarbeiter von damals trafen sich am 8.
November 2009, genau 50 Jahre nach Beginn der Baumaßnahme
(Trümmerräumung und Tunnelsanierung ab 9.11.1959) in der
Dokumentationsstätte Regierungsbunker. In der Addition brachte es diese
Mannschaft mit ihren Berufsjahren auf über 250 Jahre Bunkererfahrung.
50 Jahre: Deutsche Bunkerbau-Elite in Ahrweiler |
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50 Jahre: Ein großes Stück vom Nichts |
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Donnerstag, 05. November 2009 |
Am 9.11.1959 begann die Bundesregierung mit dem Bau ihres Bunkers
Es ist Mittwoch, der 9. November 1959. Es ist strahlendblauer Himmel über der Eifel, von Westen ziehen Wolken auf. In die aufgehende Sonne dieses Morgens hinein marschiert eine Handvoll Bauarbeiter über das Gelände des Bahndamms zwischen dem Kuxberg und dem Trotzenberg, oberhalb des Eifelortes Marienthal. Ihr Ziel: Ein schwarzes Loch - der Zugang eines ehemaligen Eisenbahntunnels. Eigentlich ist es ein Tag, wie andere zuvor auch. Die Arbeiter verschwinden in der Öffnung des Berges. Die unterirdische Eisenbahnstrecke zwischen Dernau, Marienthal und Ahrweiler wird da repariert, wo sie nach dem zweiten Weltkrieg durch alliierte Sprengkommandos zerstört wurde.
50 Jahre: Ein großes Stück vom Nichts |
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Brauner Bretterzaun (ergänzt am 5.12.2009) |
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Mittwoch, 04. November 2009 |
Theo Saevecke: Vom NS-Kriegsverbrecher zum Sicherheitschef im Regierungsbunker
Der Aktenfund im Koblenzer Bundesarchiv ist ein Schwergewicht, der Inhalt hat es in sich: Hat das Bundesinnenministerium schwer NS-belastete Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes auf der Baustelle des Regierungsbunkers, später „Dienststelle Marienthal“, in leitender Funktion eingesetzt? Jetzt erstmals im Bundesarchiv ausgewertete Akten des Bundesministerium des Innern (BMI) belegen: Mindestens zwei Mitarbeiter in der Leitung des Referates Sicherheit des Regierungsbunkers waren während der NS-Zeit aktiv in SS, SD, Gestapo bzw. Geheimer Feldpolizei an Kriegsverbrechen beteiligt. Die Recherchen, in die sich auch ehemalige Mitarbeiter der „Dienststelle Marienthal“, ein leitender BKA-Mitarbeiter a.D., Krimi-Autor Jacques Berndorf (Eifel-Krimis) sowie die Staatssicherheit (Hauptverwaltung Aufklärung) der DDR einbrachten, geben Einblicke in ein bislang völlig unbekanntes Kapitel um das „Staatsgeheimnis Nummer 1“.
Brauner Bretterzaun (ergänzt am 5.12.2009) |
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Ausstellung „Kansa“ ab 29.8. offen |
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Freitag, 28. August 2009 |
Beeindruckendes Ensemble für Völkerverständigung im Bunker
Ab 29. August lädt die Dokumentationsstätte Regierungsbunker mit „Kansa“ zur ersten Kunstausstellung im Museumszeitalter der Bunkeranlage ein. Zu sehen sind die Skulpturen des finnisch-deutschen Künstlerpaars Goller-Masalin aus Niederdürenbach in der Eifel. Der Bunker wird damit eingebunden in ein weltumspannendes Netzwerk für Verständigung und Aussöhnung, das Goller-Masalin mit ihren Objekten seit Jahren aufbauen.
Die Ausstellung ist vom 29.8 bis 29.10. im Rahmen der Öffnungszeiten der Dokumentationsstätte zu besichtigen. Mehr Infos: www.bunker-doku.de
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Besucher erobern saarländischen Ausweichsitz |
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Samstag, 22. August 2009 |
Veranstaltung über und im Bunker mit starker Resonanz
In den 3. Weltkrieg zogen die 100 Gäste der Veranstaltung „So war der
3. Weltkrieg“ - ein provokanter Titel, wie Dr. Jörg Müller vom Verein
für Heimatkunde Wadern e.V. feststellte. Doch die Inhalte waren nicht
weniger provozierend, denn es wurde konkret: Was planten die
Regierungen von Bund und Ländern in der Zeit des Kalten Krieges für den
„Tag X“? Wie weit reichte diese Planung in das ganz normale Leben, ohne
das es durch die Bevölkerung bemerkt wurde? In der Mediothek des
Hochwald-Gymnasiums in Wadern wurden in zwei Vorträgen Fakten genannt.
Anschließend ging es für die Gäste in den Keller – und damit in die
Praxis.
Besucher erobern saarländischen Ausweichsitz |
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Donnerstag, 02. Juli 2009 |
Neue Internetplattform www.bunker-doku.de ist online
Vom Bunker zur Dokumentationsstätte – unter diesem Motto steht das neue Internetportal www.bunker-doku.de und informiert über die Dokumentationsstätten Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Ausweichsitz Nordrhein-Westfalen. Die Internetseite beschreibt die geschützten Ausweichsitze von Bund und Ländern, die in der Zeit des Kalten Krieges geheim errichtet und betrieben wurden. Es geht um die Bauwerke, ihre technische Einrichtung und insbesondere um die Aufgaben dieser Bunkeranlagen, denen heute als Dokumentationsstätten eine wichtige Aufgabe bei der Vermittlung jener Jahre zu kommt.
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Nächste "Eifel-Bunker-Tour" am 20. Dezember |
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Samstag, 20. Juni 2009 |
Zwei Regierungsbunker an einem Tag: Programm in den Dokumentationsstätten von Bund und Land auch im Jahr 2010
Die nächste "Eifel-Bunker-Tour" findet am 20. Dezember statt. Noch sind Plätze für dieses bundesweit einmalige Angebot frei, das die Gäste an einem Tag durch die Regierungsbunker von Bund (Bad Neuenahr-Ahrweiler) und Land Nordrhein-Westfalen (Urft) führt. Mit der Dezember-Tour bieten die Dokumentationsstätten in Zusammenarbeit mit Ahrtal-Tourismus (tel. Buchung: 02641/ 91 71 65) letztmalig in diesem Jahr die Zeitreise durch den Kalten Krieg, doch auch 2010 wird die "Eifel-Bunker-Tour" fortgesetzt. Die Termine bis Ende Juni stehen. Die Tour findet immer am letzten Sonntag im Monat statt. Dann geht es an einem Tag (10 – 17.15 Uhr inkl. Verpflegung) durch zwei Atombunker aus den 60er Jahren, werden Aufgaben und Aufbau der Anlagen erläutert sowie eine zeitgeschichtliche Einordnung in die Jahre des Kalten Krieges, in ein zivil-militärisches Gesamtkonzept der NATO vorgenommen.
Nächste "Eifel-Bunker-Tour" am 20. Dezember |
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Geheimakte Regierungsbunker – die Zweite |
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Donnerstag, 18. Juni 2009 |
Neuauflage des Buches, das zusammen mit der Dokumentationsstätte Regierungsbunker Zeitgeschichte (be)schreibt
Nach einem Jahr als Dokumentationsstätte hat der Regierungsbunker alle Erwartungen übertroffen und wurde von internationalen Besuchern überrannt. In diesen Tagen wurde der ehemalige Atombunker zum Europäischen Kulturgut ernannt. Und auch das Buch „Geheimakte Regierungsbunker“, vor einem Jahr erschienen, war schneller vergriffen als gedacht.
Der Regierungsbunker schreibt Geschichte – noch immer. Eine neue, nicht erwartete, aber durchaus erfolgreiche. Sie steht auch für das starke Interesse der Menschen an einer Zeit, die einige Staatsgeheimnisse hervorbrachte, die nur sehr zäh ihre Story erzählen wollen.
Geheimakte Regierungsbunker – die Zweite |
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Geisterschiff des Kalten Krieges |
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Donnerstag, 14. Mai 2009 |
Deutschlands luxuriösester Ausweichsitz, den keiner kennt
Es ist eines jener Dörfer – irgendwo im Hunsrück – an deren Ortsausgangsschild man immer noch Tempo 80 hat, wenn man am Ortseingangsschild nicht sofort auf die Bremse gegangen ist. Was zwischen den beiden Schildern liegt, erinnert an ein Heimatmuseum. Und auch um das Häufchen Häuser gibt es nichts, was rasante Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre verrät. Baumgruppen und Ackerflächen, durch die sich die einzige Straße ihren Weg bahnt. Die führt hinter dem Ort steil bergab in eine lang gezogene Rechtskurve, in der die Leitplanken wegen eines kleinen, unscheinbaren Wirtschaftsweges unterbrochen sind, der ins Irgendwohin der Felder führt.
Geisterschiff des Kalten Krieges |
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