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Impressionen rund um den ehemaligen Regierungsbunker
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...informiert die Handwerkskammer Koblenz über den ehemaligen "Ausweichsitz der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland"?

Die Verbindung aus handwerklicher Arbeit und den Schutzbau geht bereits auf die Planungs- und Bauzeit zurück. Das setzt sich in der Dienstzeit bis 1997 fort und endet schließlich in den Jahren des Rückbaus von 2001 bis 2006.

Handwerker verschiedenster Berufe waren in dieser Zeit an oder in der Anlage beschäftigt, ob Maurer, Elektriker, Klempner, Kfz-Mechaniker oder Gebäudereiniger. Selbst der Architekt war gelernter Zimmermann. Das Handwerk hatte auch im einsatzbereiten Bunker seinen festen Platz: Es gab einen Friseursalon, mehrere Werkstätten, in denen kleine und größere Reparaturarbeiten durchgeführt werden konnten. Sogar eine Schmiede hatte unter der Erde ihren Platz. Im Bereich der Schlosserei wurde in Zeiten des kalten Krieges sogar ausgebildet - alles unter strengster Geheimhaltung, denn weder die Handwerker im technischen Personal der Anlage noch die Lehrlinge durften über ihre Arbeit, geschweige über den Arbeitsplatz sprechen. Das galt sogar gegenüber der Familie.

Rund 150 Mitarbeiter, die meisten Handwerker, zählten zum technischen Personal. Es waren Spezialisten, die an der Wartung und der Reparatur der in ihrer Ausführung technisch einmaligen Anlagen arbeiteten. Ihre Aufgaben, der Bunker als Bestandteil des "Kalten Krieges", seine technisch aufwendige und hochwertige Ausstattung sowie die im 2-Jahresturnus stattfindenden Übungen, an denen viele Handwerker als Soldaten teilnahmen, sind Thema von "ausweichsitz.de". Die Geschichte des Bunkers endet mit seinem Rückbau - und auch hier kamen Handwerksunternehmen zum Zuge.